Januar 2011: Babyboom zur Jahreswende im Klinikum St. Elisabeth

Babyboom 2011

Ein Silvesterkind und vier Neujahrsbabys erblickten Licht der Welt - Flotte und unproblematische Entbindungen

 

Alle Hände voll zu tun hatten die Hebammen und Ärzte am Klinikum St. Elisabeth in der Neujahrsnacht und am ersten Tag 2011. Zwei Buben und drei Mädchen erblickten innerhalb von dreißig Stunden das Licht der Welt. Und beim Fototermin strahlten die Mamas, Papas und Geschwister um die Wette, ließen aber den jungen Erdenbürgern das Privileg für eine erste gemeinsame Großaufnahme. Die Geburten waren allesamt reibungslos und ohne Probleme verlaufen, wie das Ärzte und Hebammenteam mitteilte. 

 

Für Anna und Manuel Merzinger aus Atting gehört der Silvestertag zu den Sternstunden des Jahres 2010: Um 10.45 Uhr erblickte ihr Wunschkind Sebastian Matthias Sylvester das Licht der Welt. 3 660 Gramm und 50 Zentimeter pures Glück konnten die jungen Eltern mit ihrem Stammhalter in den Händen halten. Dass eigentlich für den Abend ein leckeres Silvesteressen geplant und „in Vorbereitung" war, spielte dann überhaupt keine Rolle mehr. „Wir sind unserer Hebamme Karin Mittermeier-Ruppert und Dr. Eike Schönborn sehr dankbar für die gute Begleitung während der Geburt", sagten die Merzingers übereinstimmend mit strahlenden Gesichtern.

 

Kaum war der Jahreswechsel vorbei, begann der „Run auf die Entbindungsstation". Nach und nach trudelten die werdenden Mamas ein. Ab da hatten die Hebammen Ulrike Zellmer-Lehner und Birgit Griesbauer sowie Dr. Eike Schönborn alle Hände voll zu tun. Familie Tahiri hatte noch mit einem großen Familienfest Silvester gefeiert und als Entbindungstermin Heilig-Drei-König am 6. Januar im Auge gehabt. Aber plötzlich hatte es der kleine Riolt aus Straubing eilig. Bereits um 6.24 Uhr am 1. Januar 2011 tat der junge Mann mit seinen 2 990 Gramm und 50 Zentimetern seinen ersten Schrei. Nicht nur die Eltern sind begeistert, auch die zweieinhalbjährige Schwester Arbesa. Vor allem Arbesa freut sich schon riesig, wenn die Mama mit dem Baby nach Hause kommt. Ähnlich ist es bei Familie Kramer aus Wörth/Donau. Auch hier freut sich die große Schwester Magdalena mit ihren knapp drei Jahren über Schwesterchen Maria. „Wir haben an Silvester gut gegessen und eifrig ins neue Jahr geschossen", erzählen die Eltern. Alles verlief ruhig, bis die Wehen "schnell und heftig" kamen und die Nacht noch recht turbulent werden ließen.
 

Um 7.56 Uhr, praktisch mit dem Sonnenaufgang, war das Neujahrsgeschenk Maria mit stolzen 3.780 Gramm und 54 Zentimetern wohlbehalten im Leben angekommen. Und sie schaute dann einen Tag später beim Fototermin bereits ganz keck und interessiert in die illustre Runde.

 

Eine Verschnaufpause war für Hebamme Birgit Griesbauer nicht in Sicht. Die Straubinger Silke und Martin Feiertag waren im Anmarsch und freuten sich auf ihr zweites Kind. Sie hatten mit befreundeten Familien am Silvesterabend gemütlich gegessen. "Silvester haben wir glatt verschlafen", erzählt Silke Feiertag lachend. Erst beim Aufwachen am Morgen habe sie gedacht: "Hoppla, das sind ja Wehen." Das wurde kurz darauf im Klinikum bestätigt und bereits um 10.39 Uhr war das dritte Neujahrsbaby an Bord. Johanna mit ihren 3.310 Gramm, 50 Zentimetern und pechschwarzen Haaren wurde bald darauf von ihrer bald vierjährigen Schwester Elana voller Stolz begutachtet und mit Begeisterung gewürdigt.

 

Im Kreißsaal wurde in der Zwischenzeit „Verstärkung" angefordert und mit Martina Seifert eine weitere Hebamme eingesetzt. Als Ärztin war bereits bei der Geburt von Johanna Feiertag Dr. Carolin Ehrnsberger anwesend. Und sie übernahm mit Hebamme Seifert auch die Betreuung von Astasio-Johanna Sanchez aus Straubing. Die gebürtige Dominikanerin war mit ihren Freunden an Silvester noch gemütlich unterwegs und feierte ins neue Jahr hinein. „Und jetzt bin ich sehr sehr glücklich", erzählte die junge Mama beim Fototermin und lacht über das ganze Gesicht. Am Neujahrstag durfte sie um 16.15 Uhr ihre kleine Leila begrüßen. Wie ein zierliches Püppchen wirkt Leila mit ihren 2.510 Gramm und 51 Zentimetern im Arm der strahlenden Mama und des stolzen Papas Walter Kell.
 

„Es gab viel zu tun, aber alle Geburten verliefen ohne Komplikationen", erzählte Hebamme Karin Mittermeier-Ruppert, die am Sonntag Dienst hatte und sich über den
Babyboom zur Jahreswende freute.

 

Lesen Sie hier die dazu veröffentlichten Artikel aus dem Straubinger-Tagblatt.