Babyboom zur Jahreswende im Klinikum

Ein Silvesterkind und drei Neujahrsbabys - Schöner Neujahrsbeginn für die Eltern

  

"Aller guten Dinge sind drei", so sagt ein altes Sprichwort. Und das beherzigten drei Babys, die sich alle die frühen Morgenstunden des Neujahrstages 2012 als Geburtstermin "aussuchten". Alle Hände voll zu tun hatten Hebammen und Ärzte deshalb am Klinikum Sankt Elisabeth. Drei Buben und ein Mädchen erblickten innerhalb von zehn Stunden das Licht der Welt. Und Klinikpersonal sowie Eltern freuten sich über die letztendlich problemlosen Geburten.

  

Jonas-Luca Gietl schloss am 31. Dezember den Reigen der Babys für 2011. Um 18.55 Uhr erblickte er das Licht der Welt. 3 060 Gramm und 50 Zentimeter pures Glück konnte seine Mama Daniela in den Händen halten. Sie war bereits seit Freitagabend auf der Entbindungsstation und verbrachte dort den ganzen Silvester-Tag. Hebamme Edith Schlegel half dem 498. Kind im Jahr 2011 in der Geburtenliste des Klinikums auf die Welt. „Und ich möchte ein ganz riesengroßes Dankeschön an meine Freundin Mona sagen, die mir unheimlich geholfen hat, die lange Geburtsphase gut zu überstehen" merkt Daniela Gietl an. 

  
Kaum war der Jahreswechsel vorbei, begann der „Run" auf die Entbindungsstation. Manche Mamas waren schon seit Stunden da, andere trudelten erst im neuen Jahr ein. Auf alle Fälle hatten ab da die Hebammen Martina Seifert und Irmgard Guggeis sowie Dr. Eike Schönborn alle Hände voll zu tun. Sandra Fischer und Christian Schätz hatten in ihrem Heimatort Plattling noch gemütlich Silvester gefeiert. „Schließlich war das Fondue vorbereitet und die Wehen noch nicht wirklich regelmäßig", erzählt die junge Mama. Gegen 21 Uhr machten sich die werdenden Eltern aber dann doch auf den Weg nach Straubing. „Und als rundherum das Krachen und die Böller verklangen, war der erste Schrei von Isabell Collien da". Die junge Dame meldete sich um 0.31 Uhr mit 2 860 Gramm und 48 Zentimetern als erstes Neujahrsbaby zur Stelle. Nicht nur die Eltern, sondern auch die 9-jährige Schwester Julia ist nun begeistert. Schmunzelnd erzählte die junge Mama eine besondere Freude: Sie war zeitgleich mit zwei Freundinnen schwanger und natürlich tauschten sie sich rege über ihre Erfahrungen aus. „Nun haben wir alle drei Sonntagskinder bekommen. Die erste am vierten Adventssonntag, die zweite am ersten Weihnachtsfeiertag und ich nun am Neujahrstag", sagt Sandra Fischer strahlend.

  

Keine Verschnaufpause gönnte Lukas Stache dem Klinikpersonal. Um 2.12 Uhr begann seine Zeit auf Erden. Der junge Mann brachte 2.840 Gramm bei 50 Zentimetern auf die Waage und die Freude seiner Eltern Petra Baumgartner und Alfred Stache aus Ittling war riesengroß. Schließlich hatten sie eine lange und schwere Geburt hinter sich, die bereits am Freitagabend in der Klinik begonnen hatte und nun letztendlich mit einem Kaiserschnitt beendet wurde. Einen gemütlichen Silvesteraben feierten Sabine und Hans-Jürgen Sers aus Niedersunzing zu Hause. Als sich die Geburt ihres Stammhalters durch die ersten Wehen ankündigte, starteten die beiden in Richtung Straubing. „Und die Stadt begrüßte uns bei unserer Fahrt durch die Innenstadt genau zum Jahreswechsel mit Raketen und Böllern", berichtet Sabine Sers lachend.

So lautstark und mit herrlichen Lichteffekten zum Klinikum begleitet, konnte die Geburt von Johannes beginnen. Und er war um 4.50 Uhr das perfekte Neujahrsgeschenk für seine Eltern, als er mit stolzen 4 270 Gramm und 53 Zentimetern und einer wunderbaren schwarzen Haarmähne wohlbehalten im Leben ankam. „Es gab viel zu tun, aber alle Geburten verliefen ohne Komplikationen", erzählte Hebamme Karin Mittermeier-Ruppert, die am Neujahrstag dann „einen ruhigen Dienst" hatte und sich über den Babyboom zur Jahreswende freute. 

  

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