Babyklappe am Klinikum St. Elisabeth Straubing

Das Kind ist da, und nichts geht mehr. Kein Geld, keine Wohnung, sozialer Druck.... Viele Gründe können eine junge Mutter massiv unter Druck setzen. Jedes Jahr werden in Deutschland über 50 Kinder ausgesetzt. Viele überleben nicht. Mit der Babyklappe gibt es neue Chancen für Kind und Mutter:

 

Für das Kind:

  • Das Kind liegt geschützt in einem Wärmebett
  • Innerhalb weniger Minuten kümmert sich jemand um das Kind
  • Es wird ärztlich untersucht und versorgt
  • Es kommt zu Menschen, die sich liebevoll kümmern

 

Für die Mutter:

  • Sie macht sich nicht strafbar!
  • Sie braucht sich nicht um das Kind zu sorgen.
  • Sie lädt keine Schuld auf sich
  • Sie kann sich innerhalb von acht Wochen bei der Beratungsstelle melden und ihr Kind ggf. wiederbekommen.
  • Damit gewinnt sie Zeit, ihr Leben zu ordnen


 

Wo ist die Babyklappe?

Die Babyklappe befindet sich an der Außenfassade der Südseite des Klinikums (früher Altbau). Erreichbar ist sie durch den Patientengarten von der Kreuzung Ittlinger-/Azlburger Straße her, beziehungsweise von der St. Elisabethstraße über den Eingang nahe des Hubschrauber-Hangars.

 


 

Wie funktioniert die Babyklappe?
Bleibt die Mutter wirklich unerkannt?

Die Babyklappe lässt sich einfach aufziehen. Wenn eine Mutter ihr Kind in der Babyklappe abgelegt und die Türe wieder geschlossen hat, wird diese automatisch von innen verriegelt und kann nicht erneut geöffnet werden. Per Signal wird das Klinikpersonal verständigt. Binnen weniger Minuten - zu jeder Tages- und Nachtzeit - wird das Kind von einer Krankenschwester abgeholt. Eine Videoüberwachung gibt es nicht.